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Bourgogne · Yonne (Auxerrois) · Trockener Weißwein

Saint-BrisTerroir, Böden & Rebsorten

Als burgundische Kuriosität ist Saint-Bris die Domäne des Sauvignon in einem Weinberg, der eigentlich dem Chardonnay und dem Pinot Noir gewidmet ist. Auf den kimmeridgischen Kalksteinen des Auxerrois ergibt er lebendige, mineralische trockene Weißweine mit scharfen Zitrusnoten.

Der Sauvignon auf burgundischem Boden

Rund zehn Kilometer südöstlich von Auxerre unterscheidet sich Saint-Bris vom gesamten burgundischen Weinbau durch seine Rebsorte: den Sauvignon, Blanc und Gris, während sich das Burgund sonst nur auf Chardonnay und Pinot Noir verlässt. Es ist eine der fünf dem Auxerrois eigenen Appellationen, 2003 nach einem langen Weg als VDQS zur AOC erhoben.

Terroir und Stil

Der Weinberg ruht auf Ton-Kalk-Böden aus Kimméridgium und Portlandium — derselben jurassischen Geologie wie im nahen Chablis —, unter einem gemäßigten, leicht kontinental geprägten Klima. Auf diesem kühlen, kalkhaltigen Terroir nimmt der Sauvignon eine eigene Wendung: goldene Farbe mit hellgrünen Reflexen, Zitrusnase und eine ausgeprägte Mineralität, die ihn von den Sauvignons der Loire unterscheidet. Auf der Hefe mit Bâtonnage ausgebaut, ist er ein frischer, bekömmlicher Weißwein, jung zu trinken, serviert bei etwa 11–12 °C zu Meeresfrüchten, Krustentieren und Fisch.

Die Rebsorten von Saint-Bris

Sauvignon blancHauptrebsorte — Zitrusfrüchte, Lebendigkeit und Mineralität
Sauvignon grisErgänzung — aromatische Fülle
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Quellen: Wikipédia — Saint-Bris (AOC)