Das Reich des Romorantin
Auf elf Gemeinden des Loir-et-Cher, rund um Cour-Cheverny, widmet sich diese kleine, rund sechzig Hektar große Appellation vollständig einer Rebsorte, die praktisch nur noch hier angebaut wird: dem Romorantin, den François I. bereits 1519 in der Region anpflanzen ließ. Seit ihrer AOC-Anerkennung 1993 erzeugt sie ausschließlich trockenen Weißwein.
Terroir und Stil
Auf sandig-tonigen, sandig-kieseligen und Ton-Kalk-Böden, unter dem Einfluss der Loire und der Wälder der Sologne, ergibt der Romorantin einen goldfarbenen Weißwein mit Aromen von Früchten, Honig und Akazie, mit einem lebendigen, trockenen und sehr langen Abgang am Gaumen. Seine wahre Besonderheit ist seine Langlebigkeit: mindestens zehn Jahre, bei den besten Jahrgängen bis zu fünfundzwanzig.
