An der Nordspitze des Saint-Émilionnais
Beschränkt auf die Gemeinde Lussac, schließt die Appellation den Weinberg von Saint-Émilion im Norden ab, jenseits der Barbanne. Sie ist einer der vier Satelliten, die den prestigeträchtigen Namen ihres Nachbarn tragen und dabei ihre eigene Identität pflegen.
Das Terroir: zwei Gesichter
Lussac lässt sich in zwei Terroirs lesen. Im Norden ergibt ein mit Périgord-Sanden bedecktes Plateau geschmeidige, gefällige Weine, die jung angenehm sind. Im Süden bietet ein gut exponierter, halbkreisförmiger Ton-Kalk-Hang eine deutlich bessere Lagerfähigkeit. Diese Dualität erklärt die Vielfalt der Stile innerhalb der Appellation.
Der Stil der Weine
Der Merlot dominiert (über 65 %), ergänzt durch Cabernet Franc und etwas Cabernet Sauvignon. Die Weine des sandigen Plateaus bestechen durch ihre Frucht und unmittelbare Geschmeidigkeit; jene des Kalkhangs, strukturierter, verdienen Geduld. Schöne Crus wie die Châteaux Lyonnat oder du Courlat tragen zu ihrem Ruf bei.
